Bundesamt für Umwelt BAFU

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Die Karte zeigt die Hochwassergefahr für alle Fliessgewässer und Seen gesamtschweizerischen Interesses innerhalb der nächsten 24 Stunden. Die Einfärbung der Fliessgewässer basiert auf einer Kombination aus reinem Modelloutput und der Interpretation des Hydrologen. Bei den Seen erfolgt die Einfärbung anhand der Zufluss- und Abflussprognosen.

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Aktuelle Warnung

Im Moment liegt keine Warnung vor.


Hydrologisches Bulletin des Bundesamts für Umwelt BAFU

Herausgegeben am Montag 21. Mai 2012, 10:00 Uhr

An den grösseren Seen und Flüssen der Schweiz werden in den nächsten Tagen mehrheitlich stabile bis leicht ansteigende Pegel vorhergesagt.


Allgemeine Lage

Seit Samstag wurden im Tessin und im südlichen Engadin zwischen 10 und 70 mm Niederschlag registriert, wobei die grössten Mengen im Südtessin gemessen wurden. Hier befindet sich auch der Schwerpunkt der aktuellen Niederschläge. Moderate Regenmengen von bis zu 30 mm fielen in der Region um Genf. Etwas geringere Mengen waren es im Jura (10 bis 20 mm) und im westlichen Mittelland (5 bis 10 mm). In den übrigen Regionen der Schweiz war es zumeist trocken.
Die Abflüsse in den grösseren Fliessgewässern zeigten kaum eine Reaktion auf die Niederschläge und blieben weitgehend stabil. In vielen voralpinen Gebieten dominierte die Schneeschmelze den Tagesgang im Abfluss. Aktuell befinden sich die Wasserführungen der Fliessgewässer mehrheitlich auf einem für die Jahreszeit durchschnittlichen Niveau. Eine Ausnahme bildet die Aare, wo derzeit unterdurchschnittliche Abflusswerte registriert werden.
Die Wasserstände der meisten Seen liegen im Bereich ihres langjährigen jahreszeitlichen Mittels. Im Vergleich dazu sind die an den Jurarandseen (Neuenburger-, Bieler- und Murtensee) und am Zürichsee registrierten Wasserstände als unterdurchschnittlich einzustufen. An diesen Seen werden derzeit in Absprache zwischen Bund und Kantonen die Wasserpegel über die Seeregulierung bewusst tief gehalten, um genügend Freiraum für die weiterhin zu erwartende Schneeschmelze zu schaffen.
Das Schneewasseräquivalent ist im Vergleich zu den Jahren seit 1999 immer noch als deutlich überdurchschnittlich einzustufen.

Wetterentwicklung

Das Wetter in der Schweiz wird derzeit von einem Tiefdruckgebiet mit Kern über Deutschland bestimmt. Eingelagert in eine südöstliche Höhenströmung wird schubweise feuchtlabile Luft zur Schweiz geführt, welche sich am Alpensüdhang staut. Hier regnet es weiter anhaltend und teils kräftig. Die Schneefallgrenze liegt um 2000 m. In den übrigen Gebieten ist es heute zunächst noch vielerorts freundlich und trocken, ehe sich in der zweiten Tageshälfte und gegen Westen hin auch hier Schaueraktivitäten ausbreiten. Morgen ist es bei wechselnder Bewölkung oft regnerisch, insbesondere in der Westschweiz. Am Mittwoch liegt das Schlechtwetterband nördlich der Alpen. Hier ist es überwiegend stark bewölkt mit Schauern. Die Schneefallgrenze befindet sich um 2700 m. Im Süden sorgt aufkommender Nordwind für Wetterbesserung.

Wasserstands- und Abflussprognose

An den grösseren Seen und Flüssen der Schweiz werden in den nächsten Tagen mehrheitlich stabile bis leicht ansteigende Pegel vorhergesagt.


Warnung vor  Hochwasser


Aktuelle Warnung

Im Moment liegt keine Warnung vor.


Weitere Informationen:
MeteoSchweiz: http://www.meteoschweiz.admin.ch
BAFU: http://www.hydrodaten.admin.ch
SLF: http://www.slf.ch
Warnungen des Bundes: http://www.naturgefahren.ch

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