Aktuelle Warnung
Im Moment liegt keine Warnung vor.
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Im Moment liegt keine Warnung vor.
An
den grösseren Seen und Flüssen der Schweiz werden in den nächsten Tagen
mehrheitlich stabile bis leicht ansteigende Pegel vorhergesagt.
Seit Samstag
wurden im Tessin und im südlichen Engadin zwischen 10 und 70 mm
Niederschlag registriert, wobei die grössten Mengen im Südtessin
gemessen wurden. Hier befindet sich auch der Schwerpunkt der aktuellen
Niederschläge. Moderate Regenmengen von bis zu 30 mm fielen in der
Region um Genf. Etwas geringere Mengen waren es im Jura (10 bis 20 mm)
und im westlichen Mittelland (5 bis 10 mm). In den übrigen Regionen der
Schweiz war es zumeist trocken.
Die Abflüsse in den grösseren
Fliessgewässern zeigten kaum eine Reaktion auf die Niederschläge und
blieben weitgehend stabil. In vielen voralpinen Gebieten dominierte die
Schneeschmelze den Tagesgang im Abfluss. Aktuell befinden sich die
Wasserführungen der Fliessgewässer mehrheitlich auf einem für die
Jahreszeit durchschnittlichen Niveau. Eine Ausnahme bildet die Aare, wo
derzeit unterdurchschnittliche Abflusswerte registriert werden.
Die
Wasserstände der meisten Seen liegen im Bereich ihres langjährigen
jahreszeitlichen Mittels. Im Vergleich dazu sind die an den
Jurarandseen (Neuenburger-, Bieler- und Murtensee) und am Zürichsee
registrierten Wasserstände als unterdurchschnittlich einzustufen. An
diesen Seen werden derzeit in Absprache zwischen Bund und Kantonen die
Wasserpegel über die Seeregulierung bewusst tief gehalten, um genügend
Freiraum für die weiterhin zu erwartende Schneeschmelze zu schaffen.
Das Schneewasseräquivalent ist im Vergleich zu den Jahren seit 1999 immer noch als deutlich überdurchschnittlich einzustufen.
Das Wetter in der
Schweiz wird derzeit von einem Tiefdruckgebiet mit Kern über
Deutschland bestimmt. Eingelagert in eine südöstliche Höhenströmung
wird schubweise feuchtlabile Luft zur Schweiz geführt, welche sich am
Alpensüdhang staut. Hier regnet es weiter anhaltend und teils kräftig.
Die Schneefallgrenze liegt um 2000 m. In den übrigen Gebieten ist es
heute zunächst noch vielerorts freundlich und trocken, ehe sich in der
zweiten Tageshälfte und gegen Westen hin auch hier Schaueraktivitäten
ausbreiten. Morgen ist es bei wechselnder Bewölkung oft regnerisch,
insbesondere in der Westschweiz. Am Mittwoch liegt das
Schlechtwetterband nördlich der Alpen. Hier ist es überwiegend stark
bewölkt mit Schauern. Die Schneefallgrenze befindet sich um 2700 m. Im
Süden sorgt aufkommender Nordwind für Wetterbesserung.
An den
grösseren Seen und Flüssen der Schweiz werden in den nächsten Tagen
mehrheitlich stabile bis leicht ansteigende Pegel vorhergesagt.
Im Moment liegt keine Warnung vor.
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